Vernissage am 4. Mai 2018 um 19 Uhr.
 
Geöffnet vom 5. Bis 27. Mai 2018, 
Freitag bis Sonntag 16 – 18 Uhr
In der westlichen Welt ist bis heute die Abbildung des nackten menschlichen Körpers  mit Tabus belegt. Allein in der bildenden Kunst gibt es eine Ausnahme, durch die der nackte Körper sogar in der sakralen Sphäre der Kirchen erlaubt ist. 
In Michelangelos Werk in der Sixtinischen Kapelle gibt es unzählige nackte Körper, während auf Facebook Bilder gelöscht werden, bei denen lediglich eine unbekleidete Frauenbrust zu sehen ist. An diesem Beispiel sieht man, wie problembehaftet auch heute noch - trotz massenhafter Verbreitung von Pornografie - der gesellschaftliche Umgang mit der Nacktheit ist. 
Vor dem Hintergrund der aktuellen Me-too-Debatte schien es geboten, in dieser Ausstellung auch den männlichen Akt in den Fokus zu stellen, um den Vorwurf des „männlichen Blicks“ bereits im Vorfeld zu entkräften.

Für Maler und Bildhauer war der nackte Körper immer ein wichtiges und interessantes Studienobjekt, was sich auch darin zeigte, dass Aktzeichnen lange Zeit ein Pflichtfach für Kunststudenten war. Die Ausstellung: „körper – nackt“ im Atelierhaus Darmstadt zeigt verschiedene Positionen des künstlerischen Umgangs mit dem menschlichen Körper in Malerei, Zeichnung, Plastik und Fotografie. Durch die freundliche Unterstützung der Galerie Netuschil konnten wir das Spektrum der Arbeiten von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis in die Gegenwart erweitern.

Beteiligte Künstler:
Waldemar Grzimek, Willibrord Haas, Christian Höpfner, Wilhelm Loth, 
Eberhard Schlotter, Katrin Beger-Merla, Gudrun Cornford, Kristian Kaffenberger, 
Thorsten Knebel, Martin Konietschke, Pavel Odvody. 
Kuratiert von Katrin Beger-Merla und Georg Schrabeck. 

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 Körper- Nackt